„Das Kernprotokoll konzentriert sich auf die Reduzierung des von Bartonella ausgelösten Zytokin-Sturms, den Schutz und die Normalisierung der Endothelauskleidung der Blutgefäße, den Schutz der Blutzellen, des Herzens, der Milz und der Leber, die Unterstützung des Lymphsystems sowie auf die Unterstützung und den Schutz des Immunsystems.
Wenn du all diese Dinge machst, kann der Erreger im Körper nicht überleben.“
Dosierung: Alle angegebenen Dosierungen gelten für Erwachsene. Für Kinder: Körpergewicht/72kg = Bruchteil der Erwachsenendosis.
Beispiel: 18kg/72kg = ¼ der Erwachsenendosis.
Den Zytokin-Sturm stoppen:
- Japanischer Staudenknöterich (Polygonum cuspidatum): Tinktur, ¼–½ TL 3x täglich
- EGCG (Grüntee-Extrakt) + Quercetin: 800 mg EGCG + 1.200 mg Quercetin täglich
(Gaia stellt einen guten Grüntee-Extrakt her) - Cordyceps: Tinktur, ¼ TL 3x täglich oder Pulver, 1 EL 3x täglich
- Alternative Optionen (ebenfalls wirksam): Chinesischer Helmkräuter (Skullcap), Kudzu, Bidens, Olivenöl
- Granatapfelsaft mit Kräutern – ebenfalls Zytokin-Hemmer
Detox-Organe schützen:
- Sida Acuta: Tinktur, 30–60 Tropfen 3–4x täglich (für rote Blutkörperchen)
- Red Root (Ceanothus): Tinktur, ¼–½ TL 3x täglich (für Lymphsystem und Milz, alternativ Red Sage = Dan Shen)
- Mariendistel: Standardisierter Extrakt in Kapseln, 1.200 mg täglich (Dosis teilbar) – (für die Leber)
- Weißdorn (Hawthorn): Tinktur, ¼–½ TL 3x täglich (für das Herz)
- Hinweis: Die Zytokin-Kräuter EGCG, L-Arginin, Staudenknöterich helfen auch beim Schutz des Endothels.
Immunsystem-Unterstützung
- Rhodiola/Ashwagandha-Tinktur im Verhältnis 1:1, ½ TL 3x täglich
(Rhodiola kann anregend wirken – evtl. abends weglassen)
Antibakteriell:
- Kombitinktur aus Isatis, Houttuynia und Alchornea zu gleichen Teilen: ½ TL 3x täglich
Zusätzliche Hinweise aus der Community:
- Immer nur mit einem Kraut beginnen, mit ⅓ der angestrebten Dosis.
- Starte zuerst mit den zytokinreduzierenden Kräutern, um Entzündung und Erreger-Schäden sofort zu stoppen.
- Wenn ein Kraut Probleme verursacht: Dosis reduzieren oder absetzen und durch ein alternatives Kraut ersetzen.
- Das Reduzieren des Zytokin-Sturms – welche die Erreger „füttert“ – hilft, sie auszuhungern, ohne sie in den Abwehrmodus zu bringen.
Der Schlüssel zur Überwindung von Bartonella liegt nicht im Töten, sondern darin, den Wirt für den Erreger unbewohnbar zu machen. - Sida Acuta wirkt gegen viele Erreger. Bei Bedarf kann man stattdessen auf N-Acetylcystein (NAC) umsteigen – für Erwachsene 2.000 mg morgens und abends.
NAC wirkt auch gegen Hirnentzündungen. - Houttuynia muss ein frischer Pflanzenauszug sein (z.B. von Woodland Essence oder Sage Woman Apothecary).
- Red Root kann zu Blutverdickung führen, besonders bei einer Co-Infektion mit Babesia oder bei Personen mit MTHFR c677t – in dem Fall besser Red Sage (Dan Shen) verwenden.
- Isatis nicht länger als 3 Wochen am Stück einnehmen, außer in sehr niedriger Dosis. Es wirkt stark antiviral, ähnlich wie Tamiflu – am besten im Wechsel anwenden.
- Dieses Protokoll enthält viele Kräuter, die auch in anderen Protokollen verwendet werden – doppelte Wirkung trotz der Länge.
- Bartonella hat 3–5-Tage-Zyklen – wenn du ein Muster bei Symptomen erkennst, vor allem neurologisch/psychiatrisch, ist das ein Hinweis.
- Babesia als Co-Infektion erschwert die Bartonella-Behandlung, da beide rote Blutkörperchen und Endothelgewebe bevorzugen (beides sauerstoffreich). Wenn du mit Bartonella nicht weiterkommst – auch Babesia in Betracht ziehen.
- L-Arginin ist im Buch mit 500–1.000 mg 3x täglich gelistet. Vorsicht bei aktiven Virusinfektionen!
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Anmerkung:
Henry wurde vor einigen Jahren auf Lyme-Borreliose getestet. Der Test auf Borrelia burgdorferi war positiv, ebenso wurden einige andere Viren festgestellt. Wir werden das Thema Lyme angehen, sobald die aktuelle Mykotoxin-Behandlung abgeschlossen ist. Möglicherweise lasse ich auch neue Tests durchführen, da ArminLabs hinsichtlich der Zuverlässigkeit bei Lyme-Diagnostik nicht unumstritten ist. Dieses Mal werde ich das Deutsche Chroniker Labor nutzen. Falls Henry weiterhin positiv getestet wird (wovon ich ausgehe), plane ich, die Buhner-Protokolle anzuwenden.


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